1975 bis 1980

 

Auf der Generalversammlung am 03. Februar 1976 wurden die alten Statuten aus dem Jahre 1927 überarbeitet. Einstimmig beschlossen die Sänger eine neuzeitliche Version der Vereinssatzung, die auf der Grundlage der Mustersatzung des Deutschen Sängerbundes erstellt wurde.

Darin heißt es in Auszügen

§2 Zweck
"Der Verein bezweckt die Pflege des Chorgesanges. Zur Erreichung dieses Zieles hält der Chor regelmäßig Chorproben ab, veranstaltet Konzerte und stellt sich in den Dienst der Öffentlichkeit. Geselligkeit soll dieses Ziel vertiefen helfen..."

§3 Mitglieder
"Der Verein besteht aus singenden und fördernden Mitgliedern..."

Mit diesem Neuanfang stiftete der Vereinswirt Heinrich Temme dem Chor ein neues Klavier, welches insbesondere bei den Proben zum Einsatz kam.

Nach fast 12-jähriger Dirigententätigkeit im MGV "Cäcilia" Bösensell musste 1977 der Dirigent August Lippert aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen; Nachfolger wurde im November 1977 Klaus Homann.

Mit dem jüngeren Dirigenten bekam der Verein neuen Auftrieb. Die erste Änderung bestand darin, den Termin für die wöchentliche Chorprobe von Donnerstag auf Dienstag zu verlegen. In den folgenden Jahren nahm der Chor gleich an mehreren Wertungssingen sowie Sängerwettstreiten teil. Besonders zu erwähnen ist ein Sängerwettstreit in Haldem, wo der MGV "Cäcilia" Bösensell zweimal den zweiten Platz und im Wertungssingen den ersten Platz in seiner Gruppe belegte. Ein "an-hörliches" Ergebnis für alle Sänger.

Bei vielen öffentlichen Auftritten sowohl im Ort als auch auf verschiedenen Konzerten erzielte der MGV "Cäcilia" Bösensell stets positive Resonanz.